Die Bill & Melinda Gates Foundation hat im September 2019 rund 55 Millionen US-Dollar in BioNTech investiert, indem sie über drei Millionen Aktien zu einem Preis von 18,10 US-Dollar pro Aktie erwarb. Diese Investition war Teil einer Partnerschaft zur Entwicklung von Impfstoffen gegen HIV und Tuberkulose .
Im dritten Quartal 2021, als der Aktienkurs von BioNTech seinen Höhepunkt erreichte, reduzierte die Stiftung ihre Beteiligung erheblich. Sie verkaufte etwa 86 % ihrer Aktien zu einem durchschnittlichen Preis von rund 300 US-Dollar pro Aktie. Dieser Verkauf brachte der Stiftung einen Gewinn von etwa 260 Millionen US-Dollar ein, was dem 15-fachen der ursprünglichen Investition entspricht .
Nach dem Verkauf hielt die Stiftung noch etwa 148.000 Aktien von BioNTech, was etwa 17,5 % ihres Portfolios entsprach .
Die anfängliche Investition der Gates Foundation in BioNTech war auf die Entwicklung von Impfstoffen gegen HIV und Tuberkulose ausgerichtet. Die Gewinne aus dem späteren Verkauf der Aktien könnten dazu beitragen, weitere Projekte im Bereich der globalen Gesundheit zu finanzieren.Wikipedia – Die freie Enzyklopädie+8
Bill Gates geriet nach dem Verkauf eines Großteils seiner BioNTech-Aktien im Jahr 2021 in die Kritik, insbesondere aufgrund seiner späteren Äußerungen zur Wirksamkeit von mRNA-Impfstoffen gegen COVID-19.
Verkauf von BioNTech-Aktien
Die Bill & Melinda Gates Foundation investierte im September 2019 rund 55 Millionen US-Dollar in BioNTech, indem sie Aktien zu einem Preis von 18,10 US-Dollar pro Aktie erwarbIm dritten Quartal 2021, als der Aktienkurs von BioNTech seinen Höhepunkt erreichte, verkaufte die Stiftung etwa 86 % ihrer Beteiligung zu einem durchschnittlichen Preis von rund 300 US-Dollar pro AktieDieser Verkauf brachte der Stiftung einen Gewinn von etwa 260 Millionen US-Dollar ein, was dem 15-fachen der ursprünglichen Investition entspricht
Kritische Äußerungen zu mRNA-Impfstoffen
Nach dem Verkauf seiner BioNTech-Anteile äußerte sich Gates kritisch zur Wirksamkeit der bestehenden mRNA-Impfstoff. In einem Interview mit dem Lowy Institute in Australien erklärte er, dass die aktuellen Impfstoffe drei Hauptprobleme hätte:
1 Sie verhindern keine Infektione. 2 Sie bieten keinen breit gefächerten Schutz gegen neue Variante. 3 Ihre Wirksamkeit lässt schnell nach, insbesondere bei älteren Menschen citeturn0search6. Diese Aussagen stehen im Kontrast zu seinen früheren Unterstützungen der mRNA-Technologie und führten zu Spekulationen über mögliche finanzielle Motive hinter seinem Strategiewechsel.
Kritik und Kontroverse
Kritiker werfen Gates vor, von der Pandemie finanziell profitiert zu haben, indem er frühzeitig in BioNTech investierte, die Aktien während des Höhepunkts der Impfkampagnen verkaufte und anschließend die Wirksamkeit der Impfstoffe in Frage stelle Einige sehen darin ein Beispiel für „Philanthrokapitalismus“, bei dem philanthropische Aktivitäten mit finanziellen Interessen verknüpft sind.
Fazit
Die Kombination aus dem profitablen Verkauf von BioNTech-Aktien und den späteren kritischen Äußerungen von Bill Gates zu mRNA-Impfstoffen hat zu einer intensiven öffentlichen Debatte geführt. Während einige seine Aussagen als notwendige Reflexion über die Grenzen der aktuellen Impfstoffe sehen, kritisieren andere die zeitliche Abfolge seiner Handlungen und vermuten finanzielle Motive.